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| 1911 erstelltes Jagdhaus |
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| Toni Plenk
1903 - 1974 |
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| Deutschlands erster Volksskilauf |
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| Anton u. Jochen Plenk mit
dem ersten LL-Kurzski |
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1650 |
Die Familie Plenk ist urkundlich seit 1310 in Ruhpolding daheim
und seit 1650 wird das Zimmerhandwerk ausgeübt. Im Ruhpoldinger
Tal und seiner Umgebung sieht man noch heute Holzarbeiten an alten
Bauernhöfen, Forsthütten etc., die in den vergangenen Jahrhunderten
von den Zimmermeistern der Familie Plenk ausgeführt wurden.
(Die älteste urkundliche Erwähnung geht zurück bis
auf das Jahr 1650.) |
| 1921 |
Toni Plenk verhalf dem dem Ski-Club
Ruhpolding mit seinem Idealismus zu großem Ansehen.
Er trat 1921 in den Ski-Club ein und wurde bereits 3 Jahre später, 1924
zum Sportwart alpin-nordisch gewählt und begann noch im gleichen Jahr mit
dem Bau der Adlerschanze in Maiergschwendt. Fast 50 Jahre war er Kampfrichter
des DSV.
Für den guten Ruf Ruhpoldings in ganz Deutschland, als Langläuferdorf,
trug er als erfolgreicher Langläufer erheblich bei. Schon in den 20er Jahren
organisierte er die ersten Winterpauschalreisen nach Ruhpolding und gab selbst,
als DSV-Skilehrer, unentgeltlich Langlaufunterricht. Internationale und Nationale
Großveranstaltungen, darunter 6 mal den skialpinistischen Rauschberglauf,
mit dem Höhepunkt der Deutschen alpinen und nordischen Meisterschaft im
Jahr 1963 wurden von ihm organisiert.
Der Grundstein für das neue Sportzentrum am Zirmberg legte er 1962 mit dem
Bau der Großschanze. Auch die 90 m Schanze wurde von ihm ein paar Jahre
später gebaut.
Noch im Jahr 1972 organisierte er die 1. Deutsche Biathlonmeisterschaft in Ruhpolding.
Als Höhepunkt seiner sportlichen Arbeit war er als Begleiter der nordischen
Nationalmannschaft zu den Olympischen Winterspielen nach Sapporo (Japan) gereist.
Als Ehrensportwart verstarb er 1974 nach 50 jähriger, erfolgreicher und
aufopfernder Pionierarbeit für seinen Skiclub. |
| 1963 |
PLENK gründet seine Firma und die ersten
PLENK-Ski werden hergestellt. |
| 1964 |
baut Ruhpolding Deutschlands erste Ski-Wanderstrecke. PLENK
ist der Initiator.
bringt PLENK einen 65 mm breiten „Wanderski“ heraus.
Dieser Name wird bald zum Begriff - er löst die bisherige Bezeichnung „Loipenski“ ab. |
| 1965 |
Deutschlands erster Volksskilauf (Sylvesterlauf) wird in Ruhpolding
durchgeführt, PLENK ist der Initiator. |
| 1966 |
bereits erringen Rennläufer des DSV grossartige Erfolge
mit dem ersten Glasfieber Rennski mit Hartschaumkern. |
1967 |
dreht auf Initiative von PLENK der bekannte Filmer J. Gorter einen
Film über
da Skiwandern“ und bringt damit
diesen Sport einem breiten Publikum näher. |
| 1969 |
gründet PLENK die erste Langlaufschule
Deutschlands. |
| 1970 |
ein wichtiges Jahr für den LL-Sport. Bei PLENK wird ein
wachsfreier Schuppenski mit grossem Erfolg getestet.
Schon 1 Jahr später ist er als erster sereienmässig gefertigter Schuppenski
auf dem Markt, womit die Weichen beim
Langlauf zum Massensport gestellt sind. |
| 1972 |
stellt PLENK den ersten Langlauf-Kurzski vor. |
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1973 wird PLENK Mitglied im DSV-Pool für Ski-Langläufer
und damit offizieller Ausrüster der deutschen Langlauf-National-Mannschaft. |
| 1974 |
PLENK macht erste Versuche mit asymetrischer Ausbildung der
Laufsohle. |
| 1975 |
PLENK meldet die asymetrische Laufsohle zum Patent an. |
| 1976 |
ist der PLENK-Olympic erfolgreichster deutscher Rennski der
Saison. U. a. 1. Platz bei den Deutschen Meisterschaften. |
| 1978 |
PLENK ist wieder einmal mehr Schrittmacher auf dem Langlaufsektor.
Die jüngste Entwicklung: Der erste LL-Compact-Ski. |
| 1979 |
Fertigstellung der neunen Fabrikanlage mit hochmodernen Fertigungsstrassen. |
| 1980 |
PLENK baut ersten Schuppenski mit hochgezogener PW-Seitenwange. |
| 1981 |
erhält PLENK vom Bayerischen
Wirtschaftsministerium den Forschungsauftrag, ein kostengünstigeres
Schäumverfahren
für LL-Ski zu entwickeln. |
| 1982 |
ein Teil dieses Auftrages ist bereits realisiert,
eine hochmoderne, automatische Injektionsanlage wird in Betrieb genommen. |
| 1983 |
PLENK bringt den ersten LL-Ski mit individuellen
Vermessungsprotokoll auf den Markt. |
| 1986 |
PLENK produziert die grösste Menge LL-Ski (80.000 Paar/Jahr)
seit Bestehen
der Firma. |
| 1987 |
PLENK beginnt mit der Produktion
von Snowboards. Die Entscheidung der Firma Plenk für SB fiel,
nachdem zwei Plenk Brüder (damals 40 und 50 Jahre) einen SB-Kurs
mit einem riesigen Erfolgserlebnis absolvierten.
Für Plenk stand damals fest, dass das Snowboard
den Markt weltweit erobern wird. |
| 1988 |
Für die Snowboard-Produktion wird im 25. Jubiläumsjahr
enorm investiert, damit besonders zu Beginn des jungen Sports die „Einsteiger“ Boards
preisgünstig angeboten werden können. |
| 1989 |
Der Rückgang im LL-Bereich findet kein
Ende. Man musste Absatzrückgänge
bis zu 90% hinnehmen. Durch die Snowboard-Produktion konnte dieser Rückgang
aber wettgemacht werden. |
| 1990 |
PLENK verpflichtet Racefahrer und kann bereits
im ersten Jahr gute Ergebnisse vorweisen. 1. Platz Deutschlandcup-Gesamtsieger;
1. Platz Deutscher Meister. |
| 1991 |
PLENK investiert in SB-Sandwichbauweise.
Alle SB-Outlines werden mittels Computer-Programm festgelegt und
bearbeitet. Abhängigkeit
zwischen Boardoutlinelizenz und Fahreigenschaften werden erkannt.
Dies wird sehr wichtig für Neukonstruktionen. |
| 1993 |
Während der Absatz im LL-Bereich verschwindend gering,
ist im Snowboard-Bereich
bereits ein Boom erkennbar. |
| 1995 |
PLENK entwickelt eine auf Datenverarbeitung
basierende Mess- und Testmaschine für Snowboards. Daten (z. B. Biegelinien, Torsion
usw.) von Snowboards können im 1/100 mm Bereich
erfasst und gespeichert werden. Mit Hilfe dieser CNC-Messmaschine können
in Zukunft Boards hergestellt werden,
die entscheidend verbesserte Fahreigenschaften aufweisen. PLENK wird Mitglied
des DSV-Pool´s für
Snowboard Weiterer Race-Erfolg:
Weltcup-Sieger in Lienz, Slalom Mathias Bohounek. |
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